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PC selber zusammenbauen – Pures Hobby oder Notwendigkeit?

Wer heutzutage an die Anschaffung eines PC, eines Personal Computers denkt, fängt unwillkürlich an, in Fachmagazinen zu blättern oder im Internet zu recherchieren. Denn man schafft sich den PC an, sprich man kauft ihn. Es gibt aber auch die Alternative, einen PC selber zusammenbauen zu wollen – und auch zu können -. Zunächst schreckt man bei diesem Gedanken unwillkürlich zurück, ist doch der PC in seiner Gesamtheit ein Kasten mit sieben Siegeln.

Doch nicht für jeden. Einerseits gibt es die Freaks, die vor allem in den jüngeren Generationen zu finden sind. Sie wachsen mit dem PC auf, und Notebook oder Netbook sind Begleiter auf dem Schulweg sowie im Unterricht. Sie wissen, wovon sie reden. Die zweite Gruppe können als Hobbyisten bezeichnet werden. Sie haben sich im Laufe der Jahre, vielleicht Jahrzehnte an den PC gewöhnt, arbeiten an und mit ihm in Beruf und Freizeit und sind so weit gediehen, dass sie den PC auf keinen Fall mehr missen möchten bis hin zu können.

Für diesen Personenkreis stellt sich durchaus die Frage, einen PC zu kaufen, oder den PC selber zusammenbauen zu wollen. Denn mit der richtigen Anleitung, mit Geduld und der ausreichenden Zeit ist das durchaus möglich. Ganz abgesehen von dem Mehrwert an Freizeitgestaltung lässt sich auf diese Weise auch noch Geld sparen.

Der Kosten-Nutzeneffekt

Wer seinen PC kennt und weiß, woraus das Teil besteht, ist auch leicht in der Lage, sich die einzelnen Komponenten zu beschaffen, also zu kaufen. Denn ein Großteil des PC ist die Hardware. Schon an dieser Stelle lässt sich Geld einsparen, da der Markt an PC-Hardware und deren Komponenten groß ist. Überhaupt wird beim PC selber zusammenbauen der gesamte Kostenaufwand an Dienstleistung eingespart, da sie ja selbst erbracht wird. Es werden somit die reinen Materialien bezahlt, vergleichbar mit dem Hausbau und dem Heimwerker, der im Anschluss an den Rohbau die komplette Inneneinrichtung selber einbaut.

Ein weiterer Vorteil ist die Kenntnis dessen, was im PC drin ist, was er beinhaltet und insofern leisten kann. Denn es sind ja nur die Komponenten verarbeitet worden, die bewusst und beabsichtigt selber gekauft worden sind.
Der eigentliche Mehrwert aber liegt im zukünftigen Upgraden und Updaten. In genauer Kenntnis des selber zusammengebauten PC kann genau eingeschätzt werden, was zu welchem Zeitpunkt und in welchem Umfange ergänzt werden sollte bis hin zu muss – oder auch nicht. Und auch das wird wieder in Eigenregie gemacht. Es entstehen also nach wie vor keinerlei Ausgaben für externe Dienstleistungen irgendwelcher Art. Es bleibt beim reinen Materialeinsatz.

Die wesentlichen Arbeitsschritte

Im Anschluss an die Entscheidung über die verschiedenen Komponenten für die Hardware und deren Kauf kann mit dem zusammenbauen begonnen werden. Dabei wird die Hardware in mehreren Arbeitsgängen installiert, und zwar beginnend mit Motherboard, Prozessor und Speicher. Es folgen dann die Karten für Grafik und Sound sowie die Festplatte und das Laufwerk für CD sowie für DVD. Nach der internen Verkabelung folgen externe Verkabelung sowie die Stromanschlüsse, und danach kann der selbst zusammengebaute PC schon das erste Mal hochgefahren werden.

Foto: Paul Maguire – Fotolia.com

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